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Foto: Porträtbild von Ralf Steinberger, 2014

Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe "Witnessed" und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals "Resonanzen". Mit dem Text "Herr Gröttrup setzt sich hin" gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur "Dürfen Schwarze Blumen Malen?", die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman "Adas Raum" (S. Fischer Verlag, 2021) wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises "Christine" ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt. Es folgten weitere Auszeichnungen und Stipendien; 2025 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung "Im Vertrauern". 

Werdegang

Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe “Witnessed” (edition assemblage). Ihre ersten Novellen “die dinge, die ich denke während ich höflich lächle” und “Synchronicity” erschienen zunächst 2013 und 2014 von Mirjam Nuenning ins Deutsche übersetzt beim Verlag edition assemblage und zuletzt 2017 als Doppelausgabe beim S. Fischer Verlag. 

Otoo gewann 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis mit dem Text “Herr Gröttrup setzt sich hin”. Der Text wurde anschließend von Katy Derbyshire, Judith Menzl und Patrick Ploschnitzki zweimal ins Englische übersetzt und 2020 in einer zweisprachigen Ausgabe des STILL-Magazins veröffentlicht. Außerdem hielt sie 2020 die Eröffnungsrede bei den Tage der deutschsprachigen Literatur. “Dürfen Schwarze Blumen Malen?” ist im gleichen Jahr im Verlag Heyn erschienen. Beide Texte wurden 2022 beim S. Fischer Verlag in “Herr Gröttrup setzt sich hin. Drei Texte” neu aufgelegt.

Ihr erster Roman, “Adas Raum”, ist in deutscher Sprache geschrieben und erschien 2021 im S. Fischer Verlag. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2022 erschien “Gesammeltes Schweigen” (Edition Zweifel), eine gemeinsame Publikation mit Heinrich Böll.

Otoo ist politisch aktiv bei den Vereinen Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V., Phoenix e.V., Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) und ist verbunden mit dem Schwarzen queerfeministischen Verein ADEFRA e.V. 2022 bis 2024 kuratierte sie in Zusammenarbeit mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und der Autorin, Patricia Eckermann, das Schwarze Literaturfestival “Resonanzen”. 2025 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung "Im Vertrauern"

Sie hat vier Kinder und lebt in Berlin.

Auszeichnungen

2016, Ingeborg-Bachmann-Preis

2018, Stipendium Deutscher Literaturfonds

2019, TAGEWERK-Stipendium (Guntram und Irene Rinke Stiftung)

2021, Visiting Fellow, Cambridge University, GB

2022, Schroeder Writer-in-Residence, Cambridge University, GB 

2022, Verdienstorden des Landes Berlin

2023, Max-Kade-Writer-in-Residence, Lafayette College, USA

2023, Peter-Weiss-Preis (» Nominierung nicht angenommen)

2024, Honorary Fellow, Villa Aurora, USA

2025, Zürcher Poetikvorlesung, Schweiz

seit

2022, Kuratorium, Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten


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Es freut mich so sehr, wenn die korrekte Schreibweise verwendet wird! Meine Vornamen sind: Sharon Dodua und mein Nachname ist: Otoo. Eine Aufnahme zur Aussprache des Namens finden Sie » hier

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